... zu unserer Palästina Fallarbeit ❻
Ohne Rechtsschutz sind Grundrechte wertlos. Das Urteil gegen Abed J. und die Grenzen der deutschen Rüstungsexportkontrolle.
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Das Living Open Archive bietet Einblicke in das umfassende Fachwissen des ECCHR auf dem Gebiet der juristischen Menschenrechtsarbeit. Es verknüpft unterschiedliche Stimmen und Geschichten miteinander, die eines eint: Sie alle bekämpfen strukturelles Unrecht und setzen sich dafür ein, dass Menschenrechtsverletzungen nicht ungeahndet bleiben – egal, wer sie begeht. Es zeigt Berührungspunkte und Parallelen zwischen den juristischen Fällen sowie die größeren sozialen, politischen und historischen Zusammenhänge auf.
Ohne Rechtsschutz sind Grundrechte wertlos. Das Urteil gegen Abed J. und die Grenzen der deutschen Rüstungsexportkontrolle.
Wir haben einen Eilantrag gestellt, um sicherzustellen, dass keine weiteren Panzertransporte von Deutschland nach Israel geliefert werden, bevor das deutsche Verfassungsgericht entschieden hat. Im Kern geht es um die Frage: Erfüllt Deutschland seine verfassungsrechtliche Schutzpflicht – auch gegenüber Menschen außerhalb seines eigenen Territoriums?
Dezember 2025. Schon seit Anfang des Monats werden in Damaskus die Feierlichkeiten am 8. Dezember vorbereitet. Neben den vielen Einladungen zu staatlichen und zivilgesellschaftlichen Veranstaltungen, tauchten auch die Straßenhändler wieder auf, die die Fahne der Revolution verkaufen. Man sieht sie vor allem am Umayyad-Platz, der über viele Monate hinweg nach dem 8. Dezember ein Versammlungsort für die Feiern der Syrer*innen gewesen war.
Wir unterstützen einen palästinensischen Kläger aus Gaza bei seiner Verfassungsbeschwerde gegen deutsche Rüstungsexporte nach Israel. Wir haben mit dem palästinensischen Künstler Fuad Alymani zusammengearbeitet, um seine Stimme zu unterstützen.
November 2025. Seit meinem letzten Brief vom 29. August hat sich in meinem Arbeitsleben einiges tiefgreifend verändert: Nur wenige Stunden nachdem ich den finalen Text zur Veröffentlichung an meine ECCHR-Kolleg*innen geschickt hatte, wurde das Dekret Nr. (149) bekanntgegeben, das die Mitglieder der Kommission für Übergangsjustiz ernannte – insgesamt 13 Personen, darunter auch mich.

Serious human rights violations cause lasting harm, and impunity denies victims truth, justice, and reparations. Only by confronting the past can societies heal and build a more just future.
Only available in English.
November 2025. Abgewiesen – aber nicht beendet. Unser Einsatz gegen völkerrechtswidrige Waffenexporte

Serious human rights violations cause lasting harm, and impunity denies victims truth, justice, and reparations. Only by confronting the past can societies heal and build a more just future.
Only available in English.

Der globale Kampf für die Menschenrechte erfordert tiefgehende Reflexion und neue Ansätze. Deshalb hat das ECCHR im Jahr 2022 eine Reihe von sieben Online-Events mit Partner*innen aus aller Welt organisiert.
August 2025. Ich hätte nie erwartet, dass meine Entscheidung, die Sommermonate in Damaskus zu verbringen und von dort aus zu arbeiten, mit solch enormen Herausforderungen verbunden sein würde. An manchen Tagen stiegen die Temperaturen auf fünfzig Grad, während Strom nur für wenige Stunden verfügbar war. Auch das Wasser blieb teilweise tagelang abgestellt. Gleichzeitig erreichten mich ständig Nachrichten über Massaker und schwere Menschenrechtsverletzungen gegen meine Freund*innen sowie ihre Familien in Suweida. Unter solchen Umständen wird es zu einer täglichen Herausforderung, auch nur ein Mindestmaß an Ausgeglichenheit zu bewahren – von produktivem Arbeiten ganz zu schweigen.
Juni 2025. Die Ereignisse in Syrien überschlagen sich derzeit geradezu, aber fest steht, dass der Mai ein überraschender und bedeutender Monat war. Nach 14 Jahren wirtschaftlicher Not wurden die Sanktionen gegen Syrien endlich aufgehoben. Feiern wie die am 13. Mai, hatte man auf den Straßen Syriens seit dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember letzten Jahres nicht mehr gesehen.



KI und Drohnen prägen moderne Kriege, stellen konventionelle Macht infrage und werfen Fragen nach Verantwortung und Menschenrechten auf – darüber sprechen Andreas Schüller und Prof. Jutta Weber.
März 2025. Anhand der jeweiligen Sorgen und Problemlagen bilden sich Allianzen und Lager, die die Ereignisse jeweils unterschiedlich interpretieren. Die sozialen Medien haben sich in regelrechte Schlachtfelder verwandelt.




In this episode, listen to the live recording of an evening event hosted by Hanaa Hakiki from ECCHR’s Border Justice team as she is joined by guests to explore how deeply narratives on migration are still trapped in racism and colonialism.
Only available in English.
Februar 2025. Die Feiern in Damaskus sind noch in vollem Gange. Die Menschen auf den Straßen der syrischen Hauptstadt sind toleranter und höflicher denn je, voller Zuversicht auf eine bessere Zukunft.
Oktober 2025. Ein Palästinenser aus Gaza sucht Gerechtigkeit vor Deutschlands höchstem Gericht. Verfassungsbeschwerde gegen deutsche Waffenexporte.
September 2025. Ein Urteil aus Karlsruhe stärkt unsere Klagen gegen Waffenexporte.

Die vierte Ausgabe der HAU-Diskursreihe „On Justice“ thematisiert die Aushöhlung demokratischer Prinzipien durch rechte Akteur*innen und Strategien zur Verteidigung des liberalen Rechtsstaats.

The right to physical self-determination is far from being enshrined in law everywhere—not even in Germany—and is coming under increasing pressure from growing right-wing extremist movements.
Only available in English.



Francesca Albanese, Fiona Thorp and Chantal Meloni speak about Francescas work as the United Nations Special Rapporteur on the situation of human rights in the occupied Palestinian Territories. The conversation touches upon challenges regarding litigation within international law and the role of public debate and media.
Only available in English.

Vor den Bundestagswahlen 2025 steht die Zukunft der pluralen Demokratie auf dem Spiel – angesichts wachsender autoritärer Tendenzen geraten Grundkonsense wie Inklusion, Freiheitsrechte und der Schutz vor Rechts unter Druck.

This spotlight examines the ongoing struggle for justice by Argentine civil society actors and their transnational allies. It also sheds light on the deep-rooted connections between the far right in Argentina and in Germany, showing how these links continue to undermine the pursuit of justice and accountability.

Nach zwei Weltkriegen einigte sich die internationale Gemeinschaft auf überstaatliche Prinzipien, die in der UN-Charta von 1945 mündeten und Grundlagen für rechtsgeleitete Weltordnung, Menschenrechte und humanitäres Völkerrecht schufen.



Amira Tamim, Simin Jawabreh und Paula Zimmermann beschäftigen sich mit der deutschen Staatsräson im Kontext der anhaltenden Kriegsverbrechen Israels in Gaza. Welche politischen, rechtlichen sowie gesellschaftlichen Auswirkungen hat sie im Inneren? Und welche solidarischen Allianzen lassen sich gegen die repressiven Maßnahmen schließen?

1949 wurde das Grundgesetz als Reaktion auf die NS-Verbrechen verabschiedet, um ein „Nie Wieder“ zu garantieren und die Demokratie vor erneuter Selbstabschaffung zu schützen.

Seit 2018 begehen bewaffnete Milizen mit Unterstützung der Türkei Völkerrechtsverbrechen im nordsyrischen Afrin. Zusammen mit Syrians for Truth and Justice haben wir bei der Bundesanwaltschaft Strafanzeige erstattet. Dieses Dossier bietet einen Überblick über die politische und militärische Lage in Afrin seit 2011 und stellt die Strafanzeige sowie weitere Materialien zur Verfügung.


In dieser Folge diskutieren Michael Bader und Sarah Imani (ECCHR), der Aktivist Mnyaka Sururu Mboro (Berlin Postkolonial) und die Kuratorin und Künstlerin Anguezomo Nzé Mboulou Mba Bikoro über das posthume Recht auf Menschenwürde, die Bedeutung von Restitution und gemeinschaftliche Räume der Trauer.

Dieser Multimedia-Beitrag widmet sich der Entstehung und Entwicklung des ECCHR in den letzten 15 Jahren und beleuchtet die politischen und rechtlichen Interventionen, die uns als Organisation ausmachen.


Die Schriftstellerin, Aktivistin und ECCHR-Beiratsmitglied Priya Basil im Gespräch mit ECCHR-Generalsekretär Wolfgang Kaleck über das Erbe kolonialen und postkolonialen Unrechts und die deutsche Erinnerungskultur.


Rabih Mroué, libanesischer Performance- und Videokünstler, spricht mit ECCHR-Generalsekretär Wolfgang Kaleck darüber, wie er in seiner künstlerischen Praxis mit der Wirkung gewaltvoller Bilder umgeht.



In Beyond Limitations diskutieren der Künstler und Aktivist Tomás Saraceno und der Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Aktivismus, Kunst und Menschenrechten.

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat eine Debatte darüber ausgelöst, wie man am besten gegen internationale Verbrechen vorgehen und die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft ziehen kann. In diesem Dossier verfolgen wir mögliche Optionen auf nationaler und internationaler Ebene und skizzieren unsere Ansätze zur Stärkung des internationalen Strafrechts.



In dieser Folge sprechen die äthiopisch-amerikanische Autorin Maaza Mengiste und die italienische Künstlerin und Fotografin Laura Fiorio mit ECCHR-Generalsekretär Wolfgang Kaleck über die Kolonialgeschichte Italiens in Äthiopien.



In Challenging Corporate Power erörtern Gearóid Ó Cuinn und Miriam Saage-Maaß, beide Menschenrechtsanwält*innen, wie man die Macht von Unternehmen mit Hilfe von Menschenrechtsklagen angreifen kann.


Eyal Weizman, Gründungsdirektor von Forensic Architecture und ECCHR-Generalsekretär Wolfgang Kaleck sprechen über die neue gemeinsame Initiative von Forensic Architecture und ECCHR: Investigative Commons.

Auch nach 20 Jahren ist Guantánamo nach wie vor in Betrieb. Damit bleibt es ein weltweites Symbol für Ungerechtigkeit und stellt die Funktionsfähigkeit des globalen Menschenrechtssystems in Frage. In diesem Dossier beleuchten wir das Vermächtnis des berüchtigten Gefangenenlagers und die US-Terrorismusbekämpfungspolitik zwei Jahrzehnte nach 9/11.


Bénédicte Savoy, Kunsthistorikerin und Professorin an der TU Berlin spricht mit ECCHR-Generalsekretär Wolfgang Kaleck über Restitutionen von geraubter Kolonialkunst und ihre Kritik zur Debatte über das Humboldt Forum in Berlin. Als Expertin für „Translokationen“ von Kunstwerken (einschließlich Kunstraub und Beutekunst) erarbeitete sie 2018 gemeinsam mit Felwine Sarr einen Bericht über die Resitution afrikanischer Kulturgüter für den französischen Staatspräsident.


This episode is about the debut novel The Blood of the Dawn — La Sangre de la Aurora by Claudia Salazar Jiménez. Salazar Jiménez and Karina Theurer, director of ECCHR’s Institute for Legal Intervention, discuss the enduring consequences of gender discrimination, using fiction as a tool for visibility and for sensitizing us to the suffering of others. Please be advised, this episode contains themes of sexual and gender-based violence that some listeners may find distressing.


In this episode, curator and cultural historian Mark Sealy and Wolfgang Kaleck, ECCHR general secretary, talk about the challenges of visual representation. They discuss the visuals of violence and the viewers’ responsibility and interrogate different ways of dealing with photography produced in colonial and postcolonial contexts. Sealy and Kaleck thereby try to answer the question: How do we deploy these images… and to what purpose?


In this episode, we will look at several of Forensic Architecture’s investigations and working methodologies in Gaza, Germany, and Cameroon with architect and former deputy director of Forensic Architecture, Christina Varvia, and ECCHR General Secretary Wolfgang Kaleck.


Guatemalan visual artist Ixmucané Aguilar joins Wolfgang Kaleck, ECCHR general secretary, to discuss her documentary photography practice exploring the enduring effects of German colonialism in Namibia and the genocide against the Herero and Nama. The conversation addresses the fragility of photography as a medium, the risk the photographer runs of imposing their values upon their subject, the importance of collective evidence and recognizing the many nuances of truth.


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