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Lesen Sie persönliche Eindrücke und Geschichten von ECCHR-Mitarbeiter*innen und -Partner*innen über die Projekte, an denen sie arbeiten, die Ungerechtigkeiten und Kontexte, die sie erleben, und die Welt, die sie sich vorstellen. Sie teilen ihre persönlichen Gedanken in Briefen an ihre Kolleg*innen, Verbündeten und die Welt.
I write to you again from Damascus after an absence of more than five months. Today, however, I return with important developments on the path toward transitional justice.
Ohne Rechtsschutz sind Grundrechte wertlos. Das Urteil gegen Abed J. und die Grenzen der deutschen Rüstungsexportkontrolle.
Wir haben einen Eilantrag gestellt, um sicherzustellen, dass keine weiteren Panzertransporte von Deutschland nach Israel geliefert werden, bevor das deutsche Verfassungsgericht entschieden hat. Im Kern geht es um die Frage: Erfüllt Deutschland seine verfassungsrechtliche Schutzpflicht – auch gegenüber Menschen außerhalb seines eigenen Territoriums?
Dezember 2025. Schon seit Anfang des Monats werden in Damaskus die Feierlichkeiten am 8. Dezember vorbereitet. Neben den vielen Einladungen zu staatlichen und zivilgesellschaftlichen Veranstaltungen, tauchten auch die Straßenhändler wieder auf, die die Fahne der Revolution verkaufen. Man sieht sie vor allem am Umayyad-Platz, der über viele Monate hinweg nach dem 8. Dezember ein Versammlungsort für die Feiern der Syrer*innen gewesen war.
Wir unterstützen einen palästinensischen Kläger aus Gaza bei seiner Verfassungsbeschwerde gegen deutsche Rüstungsexporte nach Israel. Wir haben mit dem palästinensischen Künstler Fuad Alymani zusammengearbeitet, um seine Stimme zu unterstützen.
November 2025. Abgewiesen – aber nicht beendet. Unser Einsatz gegen völkerrechtswidrige Waffenexporte
November 2025. Seit meinem letzten Brief vom 29. August hat sich in meinem Arbeitsleben einiges tiefgreifend verändert: Nur wenige Stunden nachdem ich den finalen Text zur Veröffentlichung an meine ECCHR-Kolleg*innen geschickt hatte, wurde das Dekret Nr. (149) bekanntgegeben, das die Mitglieder der Kommission für Übergangsjustiz ernannte – insgesamt 13 Personen, darunter auch mich.
Trotz jahrelangen Leids, unzähliger Verluste und weitgehend leerer politischer Versprechen scheint echter Frieden für die Menschen in der Ukraine noch immer schmerzlich außer Reichweite. Lesen Sie unseren ersten Brief aus Kyjiw.
Oktober 2025. Ein Palästinenser aus Gaza sucht Gerechtigkeit vor Deutschlands höchstem Gericht. Verfassungsbeschwerde gegen deutsche Waffenexporte.
September 2025. Ein Urteil aus Karlsruhe stärkt unsere Klagen gegen Waffenexporte.
August 2025. Ich hätte nie erwartet, dass meine Entscheidung, die Sommermonate in Damaskus zu verbringen und von dort aus zu arbeiten, mit solch enormen Herausforderungen verbunden sein würde. An manchen Tagen stiegen die Temperaturen auf fünfzig Grad, während Strom nur für wenige Stunden verfügbar war. Auch das Wasser blieb teilweise tagelang abgestellt. Gleichzeitig erreichten mich ständig Nachrichten über Massaker und schwere Menschenrechtsverletzungen gegen meine Freund*innen sowie ihre Familien in Suweida. Unter solchen Umständen wird es zu einer täglichen Herausforderung, auch nur ein Mindestmaß an Ausgeglichenheit zu bewahren – von produktivem Arbeiten ganz zu schweigen.
Juni 2025. Die Ereignisse in Syrien überschlagen sich derzeit geradezu, aber fest steht, dass der Mai ein überraschender und bedeutender Monat war. Nach 14 Jahren wirtschaftlicher Not wurden die Sanktionen gegen Syrien endlich aufgehoben. Feiern wie die am 13. Mai, hatte man auf den Straßen Syriens seit dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember letzten Jahres nicht mehr gesehen.
März 2025. Anhand der jeweiligen Sorgen und Problemlagen bilden sich Allianzen und Lager, die die Ereignisse jeweils unterschiedlich interpretieren. Die sozialen Medien haben sich in regelrechte Schlachtfelder verwandelt.
Februar 2025. Die Feiern in Damaskus sind noch in vollem Gange. Die Menschen auf den Straßen der syrischen Hauptstadt sind toleranter und höflicher denn je, voller Zuversicht auf eine bessere Zukunft.
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